Minnsdrisch die Schbrooch vunn d lld Minnsdr

Mnsterisch - die Sprache der alten Mnsterer

 

uffgschreew, da m s nidd gonnz vgss

aufgeschrieben, damit wir sie nicht ganz vergessen

 

Hinweise zur Aussprache

Fr die meisten Laute knnen die hochdeutschen Schriftzeichen unverndert verwendet werden.

Die Umlaute und kommen allerdings im Mnsterischen nicht vor, stattdessen wird meist ee bzw. ii gesprochen.

Im Mnsterischen gibt es Selbstlaute, fr die in der deutschen Schriftsprache die Zeichen fehlen. Deshalb werden als Ergnzung die Zeichen bzw. und bzw. eingefhrt, damit die Schriftsprache fr Mnster tauglich wird.

bzw. ist ein nach a verfrbtes o und kommt im gesprochenen Hochdeutsch im "eu" vor, nmlich als der erste Teil des Lautes. Das hochdeutsche eu wre im Mnsterischen als i darzustellen.

bzw. ist ein "Naturlaut", der dem unbetonten e im Hochdeutschen entspricht und z. B. am Ende des Wortes "Ehre" vorkommt.

Noch eine Besonderheit: r nach (langem) e, i, o und u wird meist als kurzes ausgesprochen (Oo statt Ohr). Deshalb steht fr ein kurzes , whrend ein langes durch dargestellt wird.

Wie im Hochdeutschen wird durch Verdoppelung von Mitlauten eine kurze Aussprache dargestellt (wie "dumm"), whrend ein doppelter Selbstlaut auf lange Aussprache hinweist (wie "doof").

Zur einfacheren Lesbarkeit wird die aus dem Hochdeutschen bekannte Darstellung ie fr langes i beibehalten, ei, tz, ck, ng, ch und sch werden auch wie im Hochdeutschen ausgesprochen.

Das ngg entspricht dem Hochdeutschen nk, allerdings wird am Ende ein g statt eines k gesprochen (mnsterisch dengg statt hochdeutsch denken).

In der folgenden Tabelle wurde versucht, mnsterer Ausdrcke meist im Zusammenhang darzustellen und ihnen die hochdeutsche Entsprechung gegenberzustellen.

 

Das geschriebene Mnsterisch sieht noch viel schlimmer aus, als es sich anhrt. Deshalb ist die nachfolgende Tabelle nicht fr zartbesaitete Gemter,
sondern nur fr furchtlose Recken gedacht, die sich wild entschlossen und mit viel Kraft und Ausdauer in die Tiefen der mnsterer Urlaute durchbeien wollen.

Also: Nicht erschrecken beim Anblick der wild brodelnden Buchstabensuppe!

 

Minnsdrisch

Hochdeutsch
(bersetzungsversuch,
nicht immer ganz ernst gemeint)

M babbl bissj minnsdrisch:

Wir sprechen ein wenig mnsterisch:

Die weenischsd Laid kenn haid noch minnsdrisch babbl, aach isch sllbsd nidd mi su rischdisch, ww isch will drotzdeem brwien, dess, wss isch vunn min Oobaa, Oomaa, Vadd unn Modd glnnd hbb, uffsschraiw, da m's nidd gonnz vgss:

Die wenigsten Leute knnen heute noch mnsterisch sprechen, auch ich selbst nicht mehr so richtig, aber ich mchte dennoch versuchen, das, was ich von meinen Opa, Oma, Vater und Mutter gelernt habe, aufzuschreiben, damit wir es nicht vllig vergessen.

D minnsdr Gruu iss Guur.

Der mnsterer Gru lautet Gute...

Guur konn m d gnnz Dch su: Minns schddd "gmi", middchs suwisu, oownns schddd "gnoownd" beim Kumm unn schddd "gnchd" beim Wggi, unn bamm ss sischd m "n guur", dasss aach schmggd.

Gute... kann man den ganzen Tag ber verwenden, morgens statt Guten Morgen, Mittags ohnehin, abends statt Guten Abend beim Kommen und statt Gute Nacht beim Gehen, und zum Essen wnscht man einen guten ..., damit es schmecken mge.

Unn weil m grd beim ss si:

Apropos Essen:

Fmenn ss!

Essen was da ist!

Nidd schneegl!

Nicht whlerisch sein beim Essen!

Nidd schlabbnn, sunnsd grischd Ltzj immgbunn!

Nicht schlabbern, sonst wird dir ein Ltzchen umgebunden!

Wsss s ss unn dringg gww hodd

Speisen und Getrnke

Grnwass

Leitungswasser

Grisde

Rstkartoffeln

ubsd unn Gmiis

Obst und Gemse

Ebbl unn Been, Gwddsch unn Box, Ksch, bl, Brommbl

pfel und Birnen, Zwetschen und (eine Pflaumenart), Kirschen, Erdbeeren, Brombeeren

Ass Gwddsch konn m sg Laddwjj mach.

Aus Zwetschen kann man Zwetschenmus herstellen.

nn Kbb hodds Gwddschkuch gww, ww aach Ebblkuch, Keeskuch unn Riwwlkuch.

An Kirchweih gab es Zwetschenkuchen, aber auch Apfelkuchen, Ksekuchen und Streuselkuchen.

s Hnndivdsch

die Endivie

Kuulrummb

(eine Art Napfkuchen, ca. 12 cm hoch, aber nur ca. 8 cm Durchmesser)

Fiiz

weiches Brtchen in der Form einer Acht, aus zwei aneinandergebackenen Halbkugeln.

Milschwegg unn Wasswegg

Milchbrtchen und Brtchen

Kummn

Gurken

Gwelld unn Schmeekees

Pellkartoffeln und Sahnequark

Beenschnitz unn Schdmmbs

(gekochte Birnenscheiben in dicker Saftsoe und gestampfte Kartoffeln mit gersteten Zwiebeln)

Genns-Schdebbl

Aus Quark gebackene Stbchen

Iww-d, Kil unn Gl-Riiw.
Die Kil hmm ww nidd gss, doodvunn hmm als Kilkebb gmchd unn oownns uffgschdelld.

Ober-Kohlrabi, Dickwurz und Mhren.
Dickwurz haben wir nicht gegessen, daraus wurden Dickwurzkpfe geschnitzt und abends aufgestellt.

Haabsch Salld

ein Salatkopf

Gmiishaabsch

ein Gemsehaupt

Aaj vunn d Hinggl

Eier von den Hhnern

n Schnibbl Wschd

ein Wurstabschnitt

Kennd denn schunn:
D kimmd n Gln bain Metzj unn sischd, hedd gn Dudd Schnibbl f d Hund, ww nidd s veel Kddl dru, s ledzd Mool wee d Vadd bainoh dru vschdiggd!

Kennen Sie den:
Da kommt ein Knabe zum Metzger und verlangt eine Tte Wurstabschnitte fr den Hund, aber nicht so viel Kordel daran; letztes Mal wre der Vater beinahe daran erstickt.

Wus laid unn w doo wohnd

Geografische Lage und Einwohner

Minnsd iss ddschaffd wu in Daidschlnnd laid, ww die lld Minnsdr redd nidd huchdaidsch, n, die redd minnsdrisch.

Mnster ist ein Ort, der in Deutschland liegt, aber die alten Mnsterer sprechen nicht hochdeutsch, sondern mnsterisch.

In d Nee vunn Minnsd lajj lldm, Dibbsch unn Ebbzaus, bissj wair wgg gibbd's su doll ddschaffd wie Hjjsaus, Ubb-Rur, rrwisch, Ummschd, Rr orr Hzm.

In der Umgebung liegen Altheim, Dieburg und Eppertshausen, etwas weiter entfernt gibt es so groartige Orte wie Hergershausen, Ober-Roden, Urberach, Gro-Umstadt, Radheim oder Habitzheim.

Die Laid, wu doo woon, si die Minnsdr. Die nnnn haa s aach Dooschd. In lldm woon die lldm, in Dibbsch die dibbj Flug, in Ebbzaus die Ebbzais unn in Ubb-Rur die Ubb-Rir.

Die Menschen, die hier wohnen, sind Mnsterer, von den Bewohnern der Nachbarorte auch als Gemsestrunk bezeichnet. In Altheim wohnen die Altheimer, in Dieburg die Dieburger, in Eppertshausen die Eppertshuser und in Ober-Roden die Ober-Rder.

s Unnrenn

der untere Rain? (das Gebiet um den stlichen Teil der Strae an der Kirche

d Dalls

der Dorfplatz

d Schisswssm

die Schiegartenstrae

d Fschdpd

der Forstpfad

s Bnnfloss

die Brunnengasse

d Bnngrw

der Borngraben

die Besch

der Bach (die Gersprenz)

d Miilwg

 

die Hennsbrigg

 

die Sondkaud

 

uff d Aa

auf der Aue

ss rrgraiz

das Feldkreuz gegenber der Einmndung der Friedrich-Ebert-Strae in die Altheimer Strae

d Sirisch

 

die Hd

die Hardt

die Bine

die Beune

s Hallmeenz

das Hrrmainz

d Bimnn

der Bhmann

s Rudkbbsch

das Rotkppchen

die Foolwaad

die Fohlenweide

Unnschied - Wss nnschd iss:

Unterschiede - Was anders ist:

Die Ebbzais hww Engsd, die Minnsdr nidd.
Die hww hixdns Engschd.

Die Eppertshuser haben Angst, die Mnsterer nicht.
Sie haben allenfalls Angst.

Schdell unn Laid, wu wss s s hww

ffentliche Einrichtungen und Personen

die Gm

die Gemeinde

d Bjmsd

der Brgermeister

Wnn n uff d Bjmsdrai orr uff d Gm iss, dnn iss n Bmmd. Wnn ww n ba d Gm schaffd, dnn iss n n fach Awwaid.

Wenn jemand in der Brgermeisterei oder bei der Gemeinde beschftigt ist, dann ist er ein Beamter. Wenn er jedoch bei der Gemeinde arbeitet, dann ist er nur ein einfacher Arbeiter.

Wnn die Fremm sjj, wss in Minnsd gmchd wdd, kend s dengg, me ween nidd gloo im Hnn. ww wnn m waas, wss dhinn schdggt, konn m su mnnschs aach vschdi.

Su isss aach mm Ebbzais gnge, wie in Minnsd zu Bsuch kumm iss unn doodbai zwaa Minnsdra ba d wd zuu gguckd hodd. Die zwaa won d Schosch unn d Sch, die wu allbaad ba d Gm schaff. Unn w ba d Gm iss, fengd moijjns schunn frii midd d wd u, dass m middchs schunn bazaid hmgij konn, is s rischdisch haa wdd. D Schsch hodd si Schibbe dbai unn hibd doodmidd die Schossee ndlng Loch noochm nnnn aus, unn sin Kolleesch, d Sch, schebbd die frisch ggrwn Lesch grd werr zu. D Ebbzais freed die zwaa vwunndd, warrim s dess mach. Weil d Hnns grongk iss! su dii Zwaa, d iss sunnsd aach imm dbai unn sedsd die Beemschnn in die Lesch.

Das Geschehen in Mnster knnte Auenstehenden leicht sinnlos vorkommen, aber wenn man die Hintergrnde kennt, kann man so manches schon verstehen.

So erging es auch einem Eppertshuser, der in Mnster zu Besuch weilte und dabei eines Morgens zwei Mnsterer bei ihrem seltsamem Tun beobachtete. Die beiden waren Georg und Johann, die beide bei der Gemeinde angestellt sind. Und die Gemeindearbeiter fangen gern morgens in aller Frhe mit der Arbeit an, damit sie nachmittags frhzeitig nach Hause zurckkehren knnen. Der Georg hebt, bewaffnet mit einer Schaufel, am Straenrand entlang Loch um Loch aus, und sein Kollege, der Johann, schaufelt die frisch gegrabenen Lcher im Anschlu daran gleich wieder zu. Der Beobachter aus Eppertshausen fragte die beiden sichtlich irritiert, warum sie dies machten.

Weil der Hans krank ist. antworteten sie, der ist sonst auch immer dabei und setzt die Bumchen in die Lcher.

Die du sich haid Kummnschaiw unn Schmeerkees, n, nidd uffs Brood, die du s sisch ins Gesischd. Laur nai Boss unn Fzz midd Grigg.

 

d tzdien

der Ortsdiener, Gemeindebote"

d Flldschitz

der Feldpolizist

d Pnndmsd

der Gerichtsvollzieher

die Ksch

die Kirche

s Pahsch

der Herr Pfarrer

d Kabblu

der Kaplan

die Mssdien

die Messdiener

d Gleggn

der Kster

d Kschkoo

der Kirchenchor

D Kschkoo singd aach in fremm Ksch. Wie s doo mool in su naimoorisch Ksch kumm si, hodd d Drschennd gsd: Schlechte Akustik hier! Doo sischd die Els zu d Liesl: Jedsd, wu s sischd, risch ischs aach!

Der Kirchenchor singt auch in fremden Kirchen. Als er einmal in eine sehr modernen Kirche kam, stellte der Dirigent fest: Schlechte Akustik hier! Daraufhin sagte Else zu Liesel: Jetzt, da er es erwhnt, rieche ich es auch!

zmmlair

zum Gottesdienst luten

in Ksch gi

zum Gottesdienst gehen

s Kommjoon gi

zur Kommunion gehen

die Schuul

die Schule

die naj Schuul

die neue Schule (das Storchenschulhaus, spter die John-F.-Kennedy-Schule und derzeit die Schule auf der Aue)

rschd kumm

pnktlich sein

Die Gln harr Schuul ba d Frollein. Die Grin harr n Lehr, d hodd aach bess druffhaach kenn; mirrm Schdgg hodd's doo gww.

Die Schulanfnger und Grundschler wurden von einer Lehrerin unterrichtet. Die Hauptschler hatten einen Lehrer, der konnte sie besser unter Kontrolle halten. Zur Bestrafung wurden sie mit dem Rohrstock geschlagen.

Doo hodd m sisch in die Bengg sedz miss, dnn hodd m si Daafl, si Griffl unn sin Schwmm ausgpaggd unn hodd gschreew unn grschnd unn chdgbassd, wss d Lehr gsd hodd. M hodd aach veel auswennisch lnn miss.

Man mute sich in eine Bank setzen, Tafel, Griffel und Schwamm auspacken und schreiben, rechnen und aufpassen, was der Lehrer sagte. Es wurde auch viel auswendig gelernt.

d Schuuldien

 

Wu wss lus wo

Ereignisse

Die Biddbrozzssion won moondchs, dinnsdchs unn middwochs v Himmlfd.

Brozzssion won nn Himmlfd sllbsd, nn Frollaischnm unn mm Mischlsdch.

Montags, dienstags und mittwochs vor Christi-Himmelfahrt gab es Bittprozessionen.

Prozessionen gab es zu Christi-Himmelfahrt selbst, zu Fronleichnam und zum Patrozinium.

Die Laid si nn Himmlfd midd d Brozzssion gng, dschs Flld zu mm Graiz. Wie d Parr dd rundrimm die Flld sjjnd, siehd doch, wie uff m Agg sisch bbs Bloos bweschd. Wie die Brozzssion doo hee kimmd, siehd , da dess d Scheeskall is, d wu doo uff sim Agg schaffd, unn riffd m zu: Aber Herr Huther, wie kann man denn heute arbeiten, wir haben doch heute Himmelfahrt! Doo sischd d Kall: Ja, H Parre, isch waas, ww isch f nidd midd!

An Himmelfahrt ist man in einer Prozession zu einem Feldkreuz gegangen. Als der Pfarrer die Felder ringsum segnet, sieht er, da sich auf einem Acker etwas Blaues bewegt. Als die Prozession sich diesem Acker nhert, erkennt er, da dies der Bauer Karl ist, der auf dem Acker arbeitet, und ruft ihm zu: Aber Herr Huther, wer wird denn heute arbeiten. Wir haben doch heute Himmelfahrt! Ja, Herr Pfarrer, ich wei es antwortet dieser, aber ich fahre nicht mit!

nn d drei Dch v Himmlfd hww die Laid ee Biddbrozzssion gmchd, jedn Dch in nn Gwnn. Sie hww gbd unn gsung unn d Parr hodd die Flld gsjjnd, da alls guud wegsd. Doodbai soi s aach nn m Kaddofflagg nnkumm, wu n laur drmlisch Blenzjn druff woon. Wie dess gsjj hodd, sischd d Scheesekall: Br, Br doo mu Puul druff!

An den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt ist man in Bittprozessionen in verschiedene Richtungen ins Feld gezogen. Dabei wurde gebetet und gesungen und der Pfarrer hat auch die Felder gesegnet, damit alles gedeihe und eine gute Ernte entstehe. Dabei kamen sie auch an einem Acker mit arg kmmerlichen Kartoffeln vorbei. Bei diesem Anblick meint Bauer Karl: Beten hin, beten her, aber da mu erst mal ordentlich gedngt werden!

Unn dnn hodds aach noch Fesdziisch gww, sg midd Mussigg.

Und dann gab es auch noch Festzge, sogar mit Musik.

Fassnchd hodds fri aach schunn gww, m harr in Minnsd sg mool n Fassnchdszuuch.

Fastnacht gab es frher auch schon, wir hatten in Mnster sogar schon einen Fastnachtszug.

Die Kinn si mggl gng. Sie si in di Lr ninn unn hww gfreed: Hbbd wss f die Mggl? Unn maisdns hww s dnn aach bbs gried, Glnischkeid, menn Guudsj orr subbs eenlischs.

 

Wzwai

Mari Himmelfahrt

nn Wzwai hmm im Flld Bluudsgnoddl unn gl Raafoon ghuld unn si dmidd in Ksch gng.

 

die Vin

die Vereine

d Gsngvin

der Gesangverein

die Tnn

der Turnverein

d Schbddvin

der Sportverein

die Frai

die freie Sportvereinigung

die Moosrobb

die Wandergesellschaft

Huf, Gd, Flld unn Vieh

Hof, Garten, Feld und Vieh

Im Gd hadd m p Beem, ubsdbeem nadiilisch, Ebbl-, Been-, Gwddsch-, Box-, Merabll-, Ksch- orr Nubeem vlaischd, unn Gmiis, Salld, Gwzz unn vlaischd p Azznaiblnz wie Kammill unn Brennessl, ww kn Raas: Denn hedd m j nidd ss kenn.

 

p Hinggl, n Giggl, Genns, Dauw unn Hs hodd m aa ghl.

 

Schnoog

 

Hgoddsvjjlsch

 

Uff d Wies hodd m Haa gmchd, Grummd unn Oomd, unn hadd vllaischd aach noch p ubsdbeem doo schdi. Wss gschdeed hodd, dess won die Mollbreff, weil die Wies imm voll wo vunn denn een Hif.

 

Die gonnz lldm Schossee nn hww Beem gschdnne, ww rischdisch: Ebbl unn Gwddsch, da m aach bbs dvunn hadd!

 

Die Besch nn schdi Bell, ww gll, die well s jedzd wggmach, weil die doo nidd heeghn deen? No ja, im Sirisch gibbd's noch Wldschn midd Bell.

 

n guur Rood f die wu Beem hww:

Ein guter Rat fr alle Baumbesitzer:

Du mussd denn Bm gie, sunnsd vddd d orr wrr d d.

Du mut den Baum gieen, damit er nicht verdorrt oder vertrocknet.

Hsch, Rjj, Willsai, Hs, Fix unn Flldhinggel

 

Milschdissdl unn Schessmell

 

Im Wld schdi die Beem.

Im Wald stehen die Bume.

Nwm Bm schdid n Fschdschduhl

Neben dem Baum steht ein Hochsitz.

n Wldbogg

eine Zecke

Schees

ein (Pferde)wagen

n Schleer

ein Schlitten

Im Winnd iss m mirrm Schleer dschn Schni.

 

Die Blumm bliej unn die Vjjl fliej, s wdd Frijoo, wss will m dnn mi?

 

Booz won meisdns midd Schdru orr Haa ausgschdobbd, unn m hodd s ins Flld unn in d Gd gschdelld, da die Vjjl nidd nn's Zaisch gng si.

Vogelscheuchen waren meist mit Stroh und Heu ausgestopft, und man stellte sie ins Feld und in den Garten, damit die Vgel nicht an das Gepflanzte gingen.

F zum Ding harr s Puul unn Misd, wu die Mensch unn s Vieh gmchd hwwe. Haid hodd m kum noch Vieh, ww me Mensch mach aach su noch gnungg Misd, veel mi, wie m zum Ding braischd.

 

Doodfe harr s e Vieh.
Kii, Sai, Gaas unn die grid, wu m harr, won die Gail.

 

Mug

 

W n Gaul hadd, hodd denn f die Schees schbnn kenn unn sisch ziej loss. Wnn's lusgi gselld hodd, hodd m "Hijj!" gruff unn midd d Gaaschl bissj druffghaach. Unn zum Brems hodd m "Brrr!" ruff misse. Dnn si s schdi gbleew - hoffndlisch. ww m hodd die Gail v allm v's Flld gbrauchd. Midd denn hodd m zaggn miss, wnn m noch kn Bulldogg hadd. Unn w aach kn Gaul hadd, hadd vlleischd Rinn: n Ox orr Kuh hodd m aach nemm kenn fs Flld, unn n Wu hww die aach ziej kenn.
Dess iss dnn halld bissj lngsmm gnge. ww m hadd j aach veel mi Zaid wie haid.

 

Kuu mischd muu, veel Kii mach Mii.

 

Wie m imm dd glbd hodd

Das Leben im Dorf

sllmool

damals

Vadd unn Modd

Vater und Mutter

Pedd unn Good

Pate und Patin

Baggaasch

unwillkommene Gesellschaft

Mnnskll unn Waibslaid

Mnner und Frauen

gn hww

lieben

hajjn

heiraten

nwnausgi

einen Seitensprung wagen

bbs Glns grij

ein Kind bekommen

Dchsiww hadd m wdd unn nchds hodd m gschloof.

 

Sllmool hodd's noch kn Fnnsee gwwe. Oownns iss m halld ins Bedd gng. Unn zuu wenisch Kinn harr die Laid doomools wgglisch nidd.

 

Die jung Laid hww ghajjd, unn dnn iss aach schunn bl bbs Glns kumm. Unn weil s maisdns k eisch Haus f sisch ll harr, wo meisdns ns doo, wu uff die Kinn chdgbassd hodd. Unn die Oomaa unn d Oobaa hww dess aach gonnz gn gmchd.
Wnn die Kinn bis won, si s gschennd won, unn wnn dess nidd gholf hodd, dnn hww s aach schunn mool d Bobbs ghaach gried.

 

Wnn die Kinn sisch d Kobb widdghaach harr, dnn hww s ggrind, unn wnn's sch wi gdu hodd, ww aach wnn s znnisch won, dnn hww s sg ggrisch.

 

n Duddl fs Bobblsch

ein Schnuller fr den Sugling

Bobb fs Meedsch unn n B f d Buu

eine Puppe fr das Mdchen und ein Br fr den Jungen

Bobbschees

Puppenwagen

Bobblsch

Kleinkind, Baby, Sugling

Bobbs

Ges

n Bummbs loss

einen fahren lassen

n Geehung hww

Heihunger haben

schbchdl

speisen

nunn woosch

hinunterschlingen

rimmrdsl

herumzappeln (am Tisch, statt stillsitzen)

sisch heefleez

sich hinlmmeln

chdgww

aufpassen

Rischd hww

Ordnung im tglichen Leben haben

Die guud Stuww wo n f die Faidch doo.
Sunnsd hodd m sisch in d Kisch uffghl.
D Aabee wo nidd im Haus, d wo draus im Huf, sunnsd hedd's gonnz Haus dnooch gschdungge. Unn Bd hodd's aa no nidd gww. Smmsdchs hodd m halld gru Brengg in die Kisch gschdelld unn doo hodd m sisch drinn wesch kenn. Die gln Kinn si doo aach drinn gbd won, ww die grin hww doo nidd mi ninn gbad.

 

Br iss m gweenlisch nidd gng unn die meisd Laid hww aach nidd schwimm kenn. Wnn m ins Wass wolld, hodd m j in die Besch gi kenn, ww j nidd doo wu's dief wo, sunnsd iss m neemlisch vsoff.

 

Zum Schbeel harr m n Ball, n Dobbsch unn Gaaschl unn isch hadd sg n schin gln Schogglgaul.

 

M harr aach Biggl zum Schbeel. D hmm uns uffm Droddwaa su lng rimmgdrehd, bis m mirrm bsadz vumm Schuh Loch in d Boorm gmchd harr. Dess wo dnn unns Biggl-Loch. Unn die Glsbiggl won mi wd wie die gweenlisch, bunnd Toonbiggl.

 

Die Schdroos wo gblssdd unn s Droddwaa midd Rnndschd vunn d Schdroos bgdaald. nn d Ausfd wos aach gblssdd unn dzwisch wo Sondboorm.

 

Wnn m vumm Flld hmkumm iss, hodd m die Gniwl ausziej unn in si Schlabb schlubb kenn.

 

hodd sisch wigdu.
Dess iss j bis Fuz!
Die mu werr haal.

Er hat sich verletzt.
Das ist ja eine schlimme Wunde!

Die mu wieder heilen.

Wie m minnnn immgng iss

Umgangsformen

uuz

 

n bbs haa

 

batzisch si

 

Wrrbadd gww

 

gnoddnn

 

schenn

 

D soll die Grengg grij!

 

schdummb

stoen

haach

 

fladdsch

 

dresch

 

dchdl

 

vbummb

 

vglobb

 

vmeewl

 

d Grotz rimmdreej

 

bobbl

 

Hennl

Geschfte, Scherereien

Wss m su gbrauchd hodd unn Wggzaisch

Gebrauchsgegenstnde und Werkzeuge

s Wlljholz

das Nudelholz

die Ksch

die (spezielle) Hacke

die Gaaschl

die Geiel, die Peitsche

die Gnollptz

 

s Baggs

 

Buruschl sin gonnz gru Gnebb.

(bow-rowshle)

n Balldien f d Hals

 

n Wmms

 

n Jagg

 

Laibsch

 

Gaawltzj

 

Zum Zuudegg hmm n Kolld gnumm.

 

n Mummbl

ein Happen

Hommbl

eine Handvoll

n vl

ein Arm voll

n Kummb f d Kaffee.

eine groe Tasse (fr Kaffee)

n Hw

ein Tongef

n Grobb

ein Topf

Dibbsch

ein Tpfchen

ww chdbass: Dibbsch hodd m zum Koch gnumm, m hadd ww aach Dibbsch unnmm Bedd schdi, wnn m nchds mool gmid hedd, unn die hodd m nidd vwgsl dff!

 

Mnn hodd m f die Wesch unn f die Kadoffl nemm kenn.

 

In Brengg hodd m aach Wass ninndu kenn, dess wee ass d Mnn werr rausglaaf.

 

s Wassschiff wo mm Hd

 

Dudd hodds aach gww, doo hodd m Ml orr Guudsjn ninn du kenn.

 

Im Kischschrongg hadd m si Gsch unn die Lwnsmiddl.

 

Die Laid harr veel dn Gsch, weil s dess im dd sllbsd gmchd hww.

 

Schlibbsch

ein Schleifchen

n Schdebbl

eine kurze Stange, ein kleiner Pfosten

n Schssloon

 

Glibsch (f zum Raach)

eine Pfeife (zum Rauchen)

n Stumb

eine kleine Zigarre

Falleis

 

n Gissbosch

 

d Knnl

die Dachrinne

die Zijl

die Ziegel

Dachbabb

 

Gruuschl unn Gremmbl unn laur su Glsch

 

Lr, Hnndwgg unn Bruuf

Geschfte, Handwerker und Berufe

Hwnwggschddd

Eine Tpferei

die Neednn

Die Schneiderin

d Greem

der Krmer

d Schbengl

der Spengler

d Blschsbb

der Installateur

d Schnnschdfsch

der Glcksbringer in Schwarz

Metzj hww in Minnsd gn Friiwi ghaa:

 

s Metzjsch

Metzgerei Frhwein in der Bachgasse

d Linggs

Metzgerei Frhwein in der Hintergasse

d Grischdoff

Metzgerei Frhwein in der Frankfurter Strae

d rrwi

Metzgerei Frhwein am Platz des Friedens

Isch hedd gn nnthalbvddl Lwwwschd. Dffs aach gl bissj mi si?

 

Milsch hmm bei d Liesl gried unn wjj Nuudl si m bann Englbdd gng, d hadd si Ldsch nn d Ksch. D hodd aach d Kinn imm Guudsjn gww. mool won isch dbai, wie s vgss hadd. Doo horrn die Oma vunn demm Buu uffgschdummbd: A Englbdd, duu hosd j demm Gln k Guudsj gww!

 

d Msd

 

d Leebuu

 

d Doggd

 

d Hemmpaad

 

Laid, wu nnschd won

Besondere Leute

n Drrabbl

ein sehr schlanker Mensch

n Simbl

 

n Ollwl

ein Rpel

n Dabbs

ein Tollpatsch

n Massig

 

n Dollboor

 

n Dchdieb

ein Nichtsnutz

n Drml

 

die Baggaasch

 

s Zoors

der Abschaum der Gesellschaft

Wdd unn Ausdrigg

Wrter und Ausdrcke

mm bessd fng m midd gonnz fach Wdd u:

Am besten fangen wir mit ganz einfachen Lauten an:

ein (unbetont, schlich),
eine (unbetont)

n

ein (unbetont, mnnlich)

ein (betont, schlich),
eine (betont)

n

ein (betont, mnnlich)

ihr (unbetont)
er (unbetont)

er (betont)

ee

ihr (betont)

irr

si

irre sein, sich irren

doo bisd

da tuschst du dich, da irrst du

si

sein

isch binn

ich bin

duu bissd

du bist

iss, d iss

er ist

sie iss, die iss

sie ist

s iss, dess iss

es ist

mee si

wir sind

ee said

ihr seid

die si

sie sind

isch woo

ich war

du woosd

du warst

woo, d woo

er war

sie woo, die woo

er war

s woo, dess woo

er war

mee woon

wir waren

ee wood

ihr wart

die woon

sie waren

isch wn

ich werde

duu wssd

du wirst

wdd, d wdd

er wird

sie wdd, die wdd

sie wird

s wdd, dess wdd

es wird

mee wn

wir werden

ee wd

ihr werdet

die wn

sie werden

hww

haben

isch hbb

ich habe

duu hossd

du hast

hodd, d hodd

er hat

sie hodd, die hodd

sie hat

s hodd, dess hodd

es hat

mee hww

wir haben

ee hbbd

ihr habt

die hww

sie haben

Ee said

Sie sind, ihr seid

Iss vunn Minnsd?

Sind Sie von Mnster?

i

eher, ehe, bevor

si

sein

wn

werden

hww

haben

du

tun

gi

gehen

schdi

stehen

lajj

liegen

ljj

legen

lijj

lgen

leen

leihen, verleihen, ausleihen

biel

bgeln

schbiel

splen

schbeel

spielen

jaa

ja

j

doch, ja

n

nein

mindw

meinetwegen

schjj

schn

bschd

hlich, nicht gut, unschn

bjjs

bse

iwwl

bel

schbb

schief

ubass

unplich

iwwzwsch

verrckt, (berzwerg)

im Schr lajj

im Schatten liegen

uffschdajj

aufstehen

schdjjblaiw

stehenbleiben

sisch heeljj

sich hinlegen

d

da (unbetont)

doo

da (betont)

widd

wider

werr

wieder

Wrr

Wetter

Wdd

Wrter

wdd ...

wird er ...

Nood

Noten

Nud

Not

Nood

Naht

nudwennisch

notwendig

unjjrisch

unntig

wooch

wagen

n Wu

ein Wagen

Woww

eine Waage

schloof

schlafen

schlaaf

schleifen

beischlaaf

herbeischleifen

raas

rasen

roos

herumtollen

rdsl

herumschaukeln (statt stillsitzen)

breebl

murren

gnoddnn

nrgeln

schenn

schimpfen

blgs

heulen

blnn

plrren

graisch

schreien

Ggrisch

Geschrei

Dess soll doch s Wgg grij!

 

Iss ns doo? - N, s iss kn doo!

 

bai kumm

 

heegi

 

hgi

 

fddmach

 

alls hee unn h

 

ruff unn werr nunn

 

nuff unn werr runn

 

riww unn werr niww

 

vee unn werr zurrigg

 

Denn hmms ww gww!

 

hwwl

 

wlljn

wlzen, walzen

robb

reien, rupfen

vgrummbl

zerknittern

srschdkumm

 

bbs hgww

 

M nimmd wss m grischd

 

braad

 

d

der (unbetont)

d

der (betont), dieser

d

drr, schlank

dummlisch

schwindlig, taumelig

gleem

 

Grumbl

 

n Abblgrotz

 

n Grind

 

Atzlaach

 

die Hemmridd

 

Hoon uffmm Kobb hww

Haare auf dem Kopf haben

Hnn mm Kobb hww

eine Beule am Kopf haben

Nix wie Ftz im Hnn hww

nur Flausen im Kopf haben

Bauchwi

Bauchschmerzen

menn

vielleicht (am Ende)

s badd nix

es ntzt nichts

schadds nix, badds nix

 

m nn die Gjjl gi

 

Vdebbl nochmool!

Verflixt nochmal!

schdummb

stoen

ai, wie?

Ei, wie gehts?

i wie

frher als

als

einst, damals

rugs

gurren

schngs

schnarchen

Die Dauw rugs unn die Menn schngs.

 

Vunnmm Daibsch wdd m nidd sd, vunnmm Gigglsch schunn i.

 

awwail

soeben, im Augenblick

noochnd

nachher

doodnooch

danach

Awwail ss m, noochnd wdd gschbield unn doodnooch gids nn di wdd

 

Wss m bassiern konn, wnn m nidd rischdisch orr g nidd Minsdrisch konn, doodriww gibds Gschischd:

Frii, wie veel Laid noch nidd schwimm gkennd hww, d hodd mmool n gln Buu v d Puulkaud gschdnn unn hodd gonz sch ggrind. D iss n Minsdr Mnn vbeikumm unn hoddn gfreed: Wss issn bassied, da d su grinsd? Mi Mudd iss doo ninn gfall unn iss gleisch unngng. Doodw brauchsd doch su k Gschi s mach, h uff s blgs! sischd d Mnn unn gid weir. n Auswddisch, wu doo in d Nee gschdnn hodd, grischd dess midd, iss gonz au sisch wjj demm hzzlus Minsdr unn rennd hee zu demm Buu: Deine Mutter liegt da drinnen? - Ja, mi Mudd! D Mnn zauddd nidd unn hibbd, wie iss, in die Brii unn taucht nnunn. Nochn Weil kimmd werr ruff unn sischd: Ich kann sie nicht finden! - Die mu ww doo drinn lajj! D Mnn tauchd nochmool, unn als nochmool, donn gibbds uff unn kimmd werr rausggrawwld. iss gonz fddisch unn sischd: Tut mir schrecklich leid, armer Junge, ich konnte sie nirgends finden. D Buu sischdm gonz hzzlisch Dngg! f si Mii unn heeldm Schrauw hee: Die schengg isch aisch zum Dngg. Isch konns suwisu nidd mi brauch, jedsd, wou isch die Mudd dzzuu vloon hbb. Hedd d Fremm d Unnschied zwisch Modd unn Mudd gkennd, herr nid in d Puul s hubb brauch.

Wie es einem ergehen kann, der des Mnsterischen nicht ganz oder berhaupt nicht mchtig ist, zeigt die folgende Geschichte: Einst, als nur wenige Menschen schwimmen konnten, stand ein kleiner Junge am Rande einer Jauchegrube und weinte ganz bitterlich. Ein Mnsterer, der gerade vorbeikam, fragte ihn: Was ist denn geschehen, da du so sehr weinst? Meine Mutter ist hier hineingefallen und sofort versunken. Deswegen brauchst du doch kein derartiges Aufhebens zu machen, hre auf zu heulen! sprach der Mann und ging weiter. Ein Fremder, der in der Nhe stand, hat dies mit angesehen, ist ganz entsetzt ob des herzlosen Mnsterers und rennt zu dem Jungen hin. Deine Mutter liegt da drinnen? - Ja, meine Mutter! Ohne zu zgern springt der Mann, so wie er ist, in die Brhe und taucht hinunter. Nach einer Weile kommt er herauf und sagt: Ich kann sie nicht finden! - Die mu aber da drinnen liegen! Der Mann taucht erneut und noch mehrmals in die Tiefe, dann gibt er auf und erglimmt das Ufer. Er ist total erschpft und sagt: Tut mir schrecklich leid, armer Junge, ich konnte sie nirgends finden. Der Knabe bedankt sich ganz herzlich fr seine Mhe und hlt ihm eine Schraube hin: Die schenke ich ihnen zum Dank. Ich kann sie jetzt ohnehin nicht mehr verwenden, da ich die zugehrige Mutter verloren habe. Htte der Fremde den Unterschied zwischen Mutter und Mutter gekannt, wre ihm der Sprung in die Jauche erspart geblieben.

 

Kennd denn schunn:

Doo wo Modd midd mm Glnsj in mm Lre. Unn do hodd die gl Grodd nn Fraa, die wu nwdrugschdnn hodd, die Zung rausgschdreggd. Doo hodd die Fraa zu d Modd gsd: Dff dess dess? - Dess dff dess! - Dass dess dess dff!

 

Ach ja, noch bbs, i isch's vgss:
Wnn m in Minnsd bbs nidd vschdid, sischd m fach: H?

Ach ja, noch etwas, bevor ich es vergesse: Wenn man etwas nicht versteht, sagt man einfach: Bitte?

S, schglaab dess lngd jedzd.
Mi Wdd fall m grd nidd in.
s si j aach schunn gnungg, gll?

 

Guur sischd Aisch d Kalloo.

Auf Wiedersehen sagt Euch / Ihnen Karlo.